Ein Buchgeschenk zum „Lesestart“

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LesestartAlle 3jährigen erhalten in der Stadtbibliothek ein Bilderbuch geschenkt

In diesen Tagen startete die zweite Phase des bundesweiten frühkindlichen Leseförderprogramms „Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen seit 2011 durchgeführt wird. Ab sofort können sich Eltern 3jähriger Kinder in der Stadtbibliothek Straubing ein kostenloses Lesestart-Set holen, das neben Tipps und Informationsmaterial für Eltern auch ein altersgerechtes Bilderbuch enthält.

Ziel der Aktion „Lesestart“ ist, laut Johanna Wanka, Bundesministerin für Bildung und Forschung, Eltern darauf hinzuweisen, wie man mit Vorlesen und Erzählen die Entfaltung der sogenannten Literacy-Fähigkeiten im frühen Kindesalter fördern kann: „Die Fähigkeit, gut lesen und schreiben zu können, ist der Schlüssel für das Lernen in der Schule. Gemeinsam Bücher anschauen und vorlesen unterstützt auf spielerische Art und Weise die kindliche Entwicklung und Sprache. Sich konzentrieren, den Wortschatz erweitern, Zusammenhänge verstehen – diese Grundlagen der Bildung werden beim Vorlesen wie von selbst geübt.“

Auch Bibliotheksleiter Georg Fisch ist von der elementaren Bedeutung des Vorlesens und Erzählens für die kindliche Sprach- und Lesentwicklung überzeugt. Im Hinblick auf die Aktion Lesestart hat die Stadtbibliothek den Bilderbuchbestand ausgebaut und erneuert. Bei den 700 neu angeschafften Titeln reicht das Angebot vom Elementarbilderbuch für das 2. Lebensjahr, über das erzählende Bilderbuch bis zum Sachbilderbuch, so dass Eltern auf die individuellen Wünsche und Bedürfnisse ihrer Kinder eingehen können. Um auch Familien mit Migrationshintergrund anzusprechen, ist das Informationsmaterial im Lesestart-Set mehrsprachig (Türkisch, Polnisch, Russisch). Angesichts der großen Bedeutung der Muttersprache als Sprache des Herzens, bietet die Stadtbibliothek Straubing Migrantenfamilien ein umfangreiches Angebot an fremd- bzw. mehrsprachigen Bilderbüchern. Kindergärten, die sich im Bereich Leseförderung für Migranten engagieren wollen, stellt die Bibliothek entsprechende Medienboxen zur Verfügung.

Die Stadtbibliothek freut sich auf zahlreichen Besuch durch die Leserinnen und Leser der Zukunft.

(auf dem Bild: Bibliotheksmitarbeiterin Claudia Schmidt-Kamchen, Johannes Burgmayer mit Töchtern)

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